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Hier noch die Übungsaufgaben, die ich damals für meine Klassenkameraden geschrieben habe. Die Lösungen dazu werde ich nächste Woche online stellen.

Aufgabe 1:

Eine Schülerin hat zum Geburtstag 700 € zur Anschaffung eines neuen Computers bekommen. Zubehör in Form einer Maus (40 €), Tastatur (80 €) und eines Bildschirms (240 €) hat sie sich bereits herausgesucht. Ein PC der all Ihren Wünsche entspricht kostet allerdings 397 €.

Um wie viel Prozent muss der Computer im Preis fallen damit die Schülerin mit dem vorhandenen Budget auskommt und sich ihren Wunsch erfüllen kann?

Aufgabe 2:

Eine Gruppe Jugendlicher möchte eine öffentliche LAN-Party veranstalten. Dafür mieten sie die örtliche Stadthalle an. Für diese zahlen sie 800 € zuzüglich 50 € pauschal für Strom und Heizung. Sie wollen 7 € Eintritt pro Person, ein Kasten Getränke mit 24 Flaschen kostet sie 9,80€.

Gerechnet wird mit 80 Teilnehmern, die am Abend jeweils 5 Getränke zu sich nehmen. Wie viel muß eine Getränkeflasche mindestens kosten damit keine Verlustkalkulation entsteht?

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Diesmal gibt es eine Anleitung, die aus einem Referat von mir aus dem ersten Lehrjahr stammt.

Die Zielwertsuche in Microsoft Exel soll an folgendem Problem erklärt werden:

Ein Schüler möchte sich vor der letzten Klassenarbeit ausrechnen welche Note er schreiben müsste um noch eine 2 im Zeugnis zu erreichen. Seine Noten über das Jahr haben sich wie folgt verteilt:

1. Klassenarbeit 3,8
2. Klassenarbeit 2,1
3. Klassenarbeit 2,8

Mündliche Noten vergibt sein Lehrer keine.

Vorüberlegung: Um eine 2 im Zeugnis zu erreichen muss der Durchschnitt besser als 2,45 sein, somit lautet der zu erreichende Zielwert 2,44.

Der Schüler beginnt also mit der Kalkulation in Excel wie folgt:

Zuerst gibt er seine schon bekannten Noten in ein leeres Tabellenblatt ein und bezeichnet sie, um dann im Feld „Endnote“ die Formel für den Notendurchschnitt einzugeben. Dabei rechnet er auch schon das Feld der vierten Klassenarbeit mit ein, welches vorerst noch keinen Inhalt trägt.

SEAanfang

Danach geht er auf den Reiter Daten und dort auf die Was-wäre-wenn-Analyse. Dort befindet sich die Zielwertsuche.

SEAwo

Beim Ausführen der Zielwertsuche öffnet sich folgendes Fenster.

SEAFeldunausgefüllt

In dieses gibt der Schüler die gefragten Zellen bzw. Werte ein. Im Beispiel unseres Schülers gibt er als Zielzelle B7 (die Zelle in der später der Zielwert erreicht werden soll), als Zielwert 2,44 und als veränderbare Zelle B5 (die Zelle in der die noch nicht vorhandene Note eingetragen werden soll) ein.

SEAFeldausgefüllt

Am Ende der Eingabe auf OK drücken und die Tabelle ist vollständig ausgefüllt.

SEAende

Nach einer langen Pause hier also der nächste und letzte Teil, die Aufgabe für die Beispiele steht in Teil I.

Schritt 5

Bei zwei oder mehr Tabellen, die verwendet werden, müssen die Tabellen verknüpft werden. Dazu am besten die Primär- und Fremdschlüßel betrachten und suchen welcher davon in irgendeiner anderen Tabelle auch vorhanden ist. Wenn man die richtigen gefunden hat einfach nach Syntax im WHERE mit einem = dazwischen eintragen.

Beispiel nach Aufgabe im ersten Teil:

SELECT  Personalnr, Kundennr

FROM     Mitarbeiter, Kunde

WHERE   Mitarbeiter.Personalnr = Kunde.Personalnr ;

Bei drei oder mehr verwendeten Tabellen kann man sich das ganze so vorstellen, als wären die Tabellen eine Menschenkette die sich an den Händen hällt.

Datenbank

Alle Gleichsetzungen werden einfach mit AND verbunden.

Beispiel nach oberem Bild:

SELECT         A.X, B.Y, C.Z

FROM           A,B,C

WHERE         A.X = B.X

AND               B.Y=C.Y;

Schritt 6:

Ab hier beginnt der Teil indem einem ein Schema nichts mehr hillft. Aber in Klausuren und Prüfungen habe ich die Erfahrung gemacht, das die Lehrer schon recht gut Punkte für den Teil geben der nach dem Schema erarbeitet werden kann.

So nun also der nächste Teil, die Aufgabe für die Beispiele steht in Teil I.

Schritt 3

Als nächsten einen Blick auf die gegebene Datenbank werfen, dabei überprüfen ob die Bezeichnungen der Spalten mit den vorher eingetragenen übereinstimmen. Als nächstes die Tabellen aus denen die Spalten stammen laut Syntax eintragen.

Beispiel nach Aufgabe im ersten Teil:

SELECT  Personalnr, Kundennr

FROM     Mitarbeiter, Kunde

WHERE                       ;

Ist nur eine Tabelle betroffen geht es mit Schritt 6 weiter.

Schritt 4

Werden zwei oder mehr Tabellen abgefragt, so sollte alles Tabelle.Spalte geschrieben werden. Es ist zwar nicht bei allen abgefragten Spalten nötig schadet aber nicht.

Beispiel nach Aufgabe im ersten Teil:

SELECT  Mitarbeiter.Personalnr, Kunde.Kundennr

FROM     Mitarbeiter, Kunde

WHERE                       ;

Hier also der nächste Teil der Datenbankabfragen, die Aufgabe für die Beispiele ist in Teil I.

 

Schritt 1

Das wichtigste überhaupt, ist es die Aufgabe ordentlich zu lesen. Dabei auf Formulierungen wie: „es soll….angezeigt werden“; „es soll….gelöscht werden“; „es sollen…eingefügt werden“ usw. achten.

Daraus entscheiden, ob ein Select, Delete oder Update gefragt ist. Entsprechend beginnen die Syntax hinzuschreiben.

Beispiel nach Aufgabe im ersten Teil:

SELECT

FROM

WHERE                      ;

 

Schritt 2

Jetzt die Aufgabe nochmals lesen und dabei suchen was angezeigt, eingefügt oder gelöscht usw. werden soll. Diese beim lesen Unterstreichen oder anders markieren. Diese Sachen in die begonnene Syntax eintragen.

Beispiel nach Aufgabe im ersten Teil:

SELECT  Personalnummer, Kundennummer

FROM

WHERE                       ;

Bei Datenbankabfragen beschreibe ich hauptsächlich den Teil der Lösung der ohne jegliche Logik möglich ist. Ich möchte ausdrücklich davor warnen nur mit diesen Kenntnissen in eine Klausur oder gar die Abschlussprüfung zu gehen. Um aber den grundsätzlichen Vorgang einer Datenbankabfrage zu verstehen eignet sich die Anleitung wunderbar.

Die Beispielsyntax bezieht sich auf Standard SQL, es kann Abweichungen zu bspw. Microsoft SQL geben, der Schritt an sich muss aber in jedem Fall gegangen werden.

 

Für die Beispiele verwende ich folgende Datenbank:

Mitarbeiter(Personalnr, Name, Vorname, Strasse, PLZ, Ort)

Kunde(Kundennr, Personalnr, Firma, Strasse, PLZ, Ort)

Auftrag(Auftragsnr, Kundennr, Datum)

Auftragsposition(Auftragsnr, Auftragspos, Artikelnr, Menge)

Artikel(Artikelnr, Beschreibung, EK, VK)

 

Aufgabe für das Beispiel:

Erstelle eine Liste aller Mitarbeiter mit Personalnummer und den Kundennummern die sie betreuen.

 

Die Anleitung wird sich über mehrere Teile erstrecken, damit nicht ein riesiger Eintrag entsteht.

Da ich zu meiner Abschlussprüfung einige Zusammenfassungen geschrieben habe, darunter auch Anleitungen für meine Klassenkameraden, dachte ich mir ich stelle ich sie hier nach und nach ein. Hoffentlich helfen sie dadurch noch weiteren Azubis. Der Anfang wird in den nächsten Tagen SQL Abfragen machen. Sollte hier jemand mitlesen der zu bestimmten Themen in der Ausbildung gerade was sucht, einfach melden, ich schau dann ob ich schon was hab das ich kurzfristig einstellen kann.